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1. Mai 1313

Originaleintrag, von KI überarbeitet

Die große Flut von 1267 – Vorbote einer ertrinkenden Küstenwelt

Am 14. Februar 1267 ging „abermal eine Fluht über Friesland“ – eine jener verheerenden Sturmfluten, die die Nordseeküste des Mittelalters formten. Vermutlich traf ein schwerer Orkan auf eine bereits vorgeschädigte Deichlandschaft; seit dem 13. Jahrhundert fraß sich die See immer weiter in die friesischen Marschen. Chroniken aus Nordfriesland und dem heutigen Schleswig-Holstein berichten von wiederkehrenden „Meerbrüchen“, bei denen ganze Warften und Kirchspiele verloren gingen. Die Flut von 1267 gilt in der Forschung als Teil einer Serie großer Nordseesturmfluten, die schließlich im 14. Jahrhundert zur Zerstörung von Siedlungen wie Rungholt beitrugen. Für die Menschen auf Helgoland und an der Küste bedeutete dies nicht nur Landverlust, sondern auch den Zusammenbruch vertrauter Wirtschaftsformen – ein langsames Ertrinken ihrer Welt.

Quelle: Bolzendahlsche Chronik Helgolands · Originaleintrag, redaktionell lesbar gemacht.

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