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6. Januar 1300

Originaleintrag, von KI überarbeitet

Wohlfeile Jahre: Die günstigen Preise in Dänemark 1308

Im Jahr 1308 verzeichnete die Chronik für die dänischen Lande eine Zeit ungewöhnlicher Wohlfeilheit. Nach Jahren wechselnder Ernten und gelegentlicher Not war dies ein Jahr, in dem die landwirtschaftlichen Produkte in Fülle vorhanden waren und ihre Preise entsprechend sanken.

In dieser Aufzeichnung heißt es, dass man in Dänemark 1 Schaf für 4 Albus und eine Kuh für 3 Mark 4 Albus erwerben konnte. Auch andere lebenswichtige Güter waren billig: 15 Schweine kosteten 1 E, ein Scheffel Korn 11 E, ein Tonne Ster 2 lübische Mark, und Butter war für 2 E zu haben. Solche Preisangaben erlauben einen selten genauen Blick in den damaligen Alltag, in dem Vieh, Getreide und Fett die Grundlage der Versorgung bildeten.

Historisch spiegelt diese Wohlfeilheit vermutlich eine gute Ernte- und Versorgungsperiode in Skandinavien wider, in einer Zeit, in der das Mittelalter von wiederkehrenden Teuerungen und Hungersnöten geprägt war. Die Erwähnung der dänischen Lande in einer norddeutschen Chronik zeigt zugleich die enge wirtschaftliche Verflechtung rund um Nord- und Ostsee: Was dort geschah, wirkte sich auf Handel und Preise auch in benachbarten Küstenregionen aus.

Quelle: Bolzendahlsche Chronik Helgolands · Originaleintrag, redaktionell lesbar gemacht.

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