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Anno 1180

Originaleintrag, von KI überarbeitet

Ein mildes Jahr für Helgoland

Auf Helgoland warteten die Menschen auf die Boote vom Festland. Die kleine Insel konnte ihren Bedarf an Brotgetreide nicht allein decken. Im Jahr 1180 brachte ein sehr milder Winter früh reifendes Getreide und Obst.

An den Küsten von Dithmarschen, Holstein und den Elbmarschen wuchsen Roggen, Gerste und Hafer. Korn meinte damals Getreide aller Art. Nach der Ernte blieb mehr übrig als die Höfe selbst brauchten. Händler verluden Säcke in flach gehende Küstenboote und brachten sie zu Häfen und über die Elbe.

Helgoländer konnten bei Fahrten zur Küste Fisch, Seevögel oder Handwerkswaren gegen Getreide tauschen. Vor der Insel zogen die Frachter auf ihrem Weg zur Elbmündung vorbei, schwerer beladen als in mageren Jahren.

Quelle: Bolzendahlsche Chronik Helgolands · Originaleintrag, redaktionell lesbar gemacht.

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